Beete hinter dem HSG! Stand des Urban Gardening Projekts

Beete hinter dem Hörsaalgebäude im Lahntal

Mehr Grün an der Uni? Eine Uni-Fläche aktiv mitgestalten? Das erste Mal Gemüse selbst anbauen oder vorhandene Erfahrungen mit anderen teilen?

Das alles hat sich die im April 2021 gegründete Urban Gardening Gruppe an der Uni Marburg gewünscht – und geschafft, alles zu verbinden! Seit wenigen Wochen stehen hinter dem Hörsaalgebäude im Lahntal drei kleine aber feine Beete. Und das ist erst der Anfang! Ihr fragt euch, wo die auf einmal herkommen oder wie ihr das Projekt unterstützen könnt? Super, dann lest mal fleißig weiter 🙂

Es begann mit der Idee einer Studentin, die sich ein Urban Gardening Projekt an der Uni wünschte, aber nicht so richtig wusste, wo sie am besten anfangen sollte und den ganzen anfänglichen Koordinationsaufwand auch nicht alleine stemmen wollte. Also wandte sie sich per Mail an die Green Office AG. In einem entspannten Videogespräch klärten wir zusammen Vorstellungen und die aktuelle Lage. Damit kam alles ins Rollen.

Was braucht es zum Gärtnern? Klar, fleißige und motivierte Gärtner:innen! Die Studentin organisierte mit Unterstützung der Green Office AG ein erstes Online-Kennenlerntreffen für Interessierte. Das Projekt wurde u.a. auf dem Instagram-Account der Green Office AG angekündigt. Nach dem Treffen trudelten nach und nach weitere motivierte Gärtner:innen in spe ein. Gemeinsam wurde ein Mailaccount beantragt, eine studentische Initiative beim AStA angemeldet und eine Kommunikationsplattform gefunden.

Instagram-Post
erstes Online-Kennenlerntreffen

Auch die motiviertesten Gärtner:innen können ohne Fläche kein Gemüse anbauen. Klar war deshalb – eine Fläche muss her! Um herauszufinden, an wen wir uns dafür wenden müssen, kontaktierten wir als erstes den Klimaschutzmanager der Uni (der übrigens unfassbar tolle Arbeit leistet und uns sehr geholfen hat – vielen Dank dafür!). Mit seiner Unterstützung und viel Rückenwind von anderen Seiten, für den wir sehr dankbar sind, kam die Genehmigung, dass die Gruppe hinter dem Hsg drei Beete aufstellen darf. Das war ein Grund zum Feiern, und wir trafen uns zum ersten corona-konformen Offline-Plenum auf der Fläche.

Als willkommene Abwechslung zum Online-Semester wurde es dann sehr praktisch: ein Mitglied der Gruppe brachte übriges Holz von zuhause mit, Folie zum Auskleiden der Beete bekamen wir von einer Baustelle geschenkt, Pflanzen von einer Gärtnerei. Erde bekamen wir mit freundlicher Unterstützung vom neuen botanischen Garten. Es war schön, aus der studentischen Bubble rauszukommen und ein paar der Gesichter hinter der Uni kennenzulernen, die den Betrieb am Laufen halten: durch das Projekt lernten wir Hausmeister des Hörsaalgebäudes, Gärtner:innen im alten botanischen Garten und Mitarbeitende im neuen botanischen Garten kennen. Zum Sieben der Erde machten wir einen Ausflug in den neuen botanischen Garten und wurden in einer Pause mit frischen Orangen vom Baum belohnt. Bisher mussten wir Dank der großartigen Unterstützung noch fast kein Geld ausgeben und es war schön zu sehen, dass mit vorhandenem Material, das bereits im Umlauf ist, viel möglich ist und nicht immer alles neu gekauft werden muss.

Erde sieben in neuen botanischen Garten
Ein paar Personen aus der Gruppe und fertiggestellte Beete

Dann war der große Tag gekommen und die Pflanzen durften endlich in die Erde. Wir trafen uns an den Beeten und machten uns ans einpflanzen. Am Ende wurden wir von einem Regenschauer überrascht, der aber sehr willkommen war, weil wir uns so den Weg mit der Gießkanne sparen konnten. Es war ein toller Moment, als endlich alle Beete standen und wir uns zusammen darüber freuen durften, was wir in den letzten Wochen auf die Beine gestellt hatten!

Gärtnern im Regen

Wir freuen uns sehr über die Gelegenheit, uns aktiv einzubringen und eine Fläche an der Uni mitzugestalten. Wir hoffen, das Projekt noch auf andere Flächen erweitern zu dürfen und werden den Winter für weitere Planungen und Absprachen nutzen. Wer Lust hat, das Projekt zu unterstützen, darf sich sehr gerne bei der Gruppe melden. Auch die Untetstützung bei kleineren Aufgaben, wie z.B. die Übernahme einer Gießschicht, ist sehr wertvoll und willkommen!

Kontaktiert die Gruppe gerne über: urbangardening@students.uni-marburg.de

Das Green Office stellt sich vor: Dies Academicus

Wissenschaft in Verantwortung ist das Motto des diesjährigen Dies-Academicus der Uni Marburg. Hierzu haben wir als GO-Initiative natürlich einiges beizutragen. Lerne die Green-Office Idee kennen und hör dir an was wir in Marburg planen und bereits geschafft haben.

Als Gäste haben wir das Green-Office Hildesheim und den Klima-Manager der Uni Marburg Ralf-Orths eingeladen, der uns über den Stand der Nachhaltigkeit an unserer Uni informieren wird. Details zu unserem Programm und den Link zum online-Veranstaltungsraum findest du hier: bit.ly/dies-academicus

Ihr könnt auch noch gerne mehr Leute einladen, die gerne mehr über das Thema Green Office erfahren möchten! Wir freuen uns auf euch 🙂

Lehre und Nachhaltigkeit: Public Climate School

Hallo zusammen!
Mitte Mai habt ihr die Gelegenheit, ganz einfach in Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit aus ganz Deutschland reinzuschnuppern! Wir von der Green Office Initiative möchten euch darauf aufmerksam machen, dass es auch in diesem Semester wieder eine Public Climate School geben wird. Sie findet vom 17.05 – 21.05 statt.
Aber was ist überhaupt die Public Climate School? Sie wurde von den Students for Future ins Leben gerufen, die sich zum Ziel gesetzt haben, mehr Klimabildung in die Universitäten und Schulen zu bringen. Eine Woche lang werden verschiedenste Veranstaltungen zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Klimagerechtigkeit angeboten, an denen ihr teilnehmen könnt. Unter diesem Link wird bald das Programm der diesjährigen PCS zu sehen sein. https://studentsforfuture.info/public-climate-school/programm/
Schaut doch mal vorbei!

Die Bilder wurden mit freundlicher Genehmigung von den FFF/SFF zur Verfügung gestellt.

Urban Gardening an der Uni Marburg

Hallo da draußen,

wünschst du dir auch ein bisschen mehr Grün auf den Flächen der Uni Marburg? Dann geht es dir wie uns!

Ein Green Office soll es erleichtern, Projekte mit Nachhaltigkeitsbezug an der Uni umzusetzen. Du bringst deine Idee und Motivation mit und wir versuchen, die nötigen Ressourcen aufzutreiben, bauen den Kontakt mit Ansprechpersonen an der Uni auf und schauen, ob es andere Interessierte gibt, die dich unterstützen möchten. Wir sind zwar noch kein finanziertes Green Office der Uni Marburg, aber wollen gerne im Kleinen schon mal anfangen, euch bei Projektideen zu unterstützen!

Auf die Idee einer Studentin hin prüfen wir deshalb zurzeit, ob sich an unserer Uni eine kleine Fläche zum Gärtnern finden lässt.

Für das Projekt suchen wir noch ein Team aus fleißigen Hobbygärtner:innen, das in den Startlöchern steht, wenn wir das ‚okay‘ der Uni bekommen – denn wenn es bereits ein Team gibt, das sich für die praktische Arbeit im Projekt verantwortlich fühlt, steigt das Vertrauen seitens der Uni und es wird leichter eine Fläche zu bekommen.

Hast du Lust auf Urban Gardening an der Uni oder kannst du dir vorstellen auf andere Art Verantwortung für das Projekt zu unternehmen? Dann freuen wir uns über deine Nachricht!

ag-greenoffice@uni-marburg.de

Nachhaltigkeitszertifikat

Erklärvideo zur Initiative GreenUp: youtu.be/sf9A_m8DcK8

Auf Initiative der Green Office AG hin wurde im Wintersemester 20/21 die AG ‚Green Up UMR – Ein Nachhaltigkeitszertifikat für unsere Uni‘ im Marburg Modul gegründet. Die Projektgruppe setzt sich aus motivierten Studierenden aus verschiedenen Fachbereichen zusammen.

‚Green Up‘ hat das Ziel, Lehrveranstaltungen zu Nachhaltigkeit für Studierende leichter zugänglich zu machen und einen Anreiz zu schaffen, sich im Studienverlauf mit Nachhaltigkeit zu beschäftigen.

Dafür wird die Möglichkeit geprüft, ein ‚Nachhaltigkeitszertifikat‘, ‚Studium Oecologicum‘ oder vergleichbares anzubieten. Solche Konzepte sind an anderen Universitäten bereits etabliert, beispielsweise an der Uni Tübingen und der Uni Duisburg-Essen.

Durch ein ‚Nachhaltigkeitszertifikat‘ sollen Studierende Veranstaltungen mit Nachhaltigkeitsbezug aus anderen Studiengängen/Fachbereichen belegen können. Sobald eine bestimmte Anzahl an Leistungspunkten erreicht ist, sollen sich Studierende ein Zertifikat dafür ausstellen lassen können. Wichtig ist in Marburg dabei, dass diese Veranstaltungen im regulären Studienverlaufsplan belegt werden können und kein zusätzlicher Lernaufwand entsteht (dies ist in der sogenannten ‚Zertifikateordnung‘ vorgeschrieben).

Die Gruppe ‚Green Up UMR‘ prüft momentan, ob ein ‚Nachhaltigkeitszertifikat‘ an der Uni Marburg umsetzbar und sinnvoll ist. Die Studierenden vernetzen sich mit anderen Universitäten, die ein Zertifikat haben und sammeln durch diesen Austausch wertvolle Informationen und Tipps. Sie beschäftigen sich damit, wie Lehrveranstaltungen mit Nachhaltigkeitsbezug aus anderen Fachbereichen im regulären Studienverlauf angerechnet werden können und wie Personen gefunden werden können, die sich längerfristig um das Fortbestehen eines Zertifikats kümmern wollen.
Die Studierenden erstellen auch eine Übersicht darüber, welche Veranstaltungen zu Nachhaltigkeit es an der Uni Marburg bereits gibt. Solltet ihr solche Veranstaltungen kennen, schreibt gerne eine Mail und weist uns darauf hin!


Meldet euch gerne auch generell bei Anregungen oder Fragen!
Kontakt der Projektgruppe „GreenUp UMR“: nachhaltigkeitszertifikat@students.uni-marburg.de